Wenn man an einem Praktikum in der Games-Branche oder einer Tätigkeit in einem anderen Bereich interessiert ist, muss man sich bewerben – kein Weg führt daran vorbei. Um den Bewerbern den Weg zum Praktikum zu erleichtern, hat die Rumble Media GmbH eine Ratgeber-Reihe ins Leben gerufen, die sich rund um das Thema Bewerbungen dreht. In unserem ersten Teil des Ratgebers ging es um die Anrede und heute werden wir einen Blick auf die Wörter darunter werfen, auf das Anschreiben an sich.
Ein Anschreiben besteht aus mehreren unerlässlichen Komponenten: Adresse des Absenders, Adresse des Empfängers, Betreff, Anrede, Bewerbungstext, Schlussformel und Unterschrift. Das größte Kopfzerbrechen bereitet den Bewerbern dabei der Bewerbungstext, der Kern des Anschreibens. Dieser nimmt den größten Teil der kompletten Seite ein und entscheidet gemäß seiner Attraktivität, Sprachqualität, Raffinesse und inhaltlichen Relevanz über Erfolg oder Misserfolg des Bewerbers. Eines ist jedenfalls sicher: Wenn das Anschreiben nicht sitzt, dann wird sich kaum ein Personaler die Mühe machen sich durch die weiteren Unterlagen zu wühlen. Der erste Eindruck ist der entscheidende.
Auch wenn es einfach schön wäre, es gibt leider keine Checkliste an Informationen, die abgeklappert werden muss, um das perfekte Anschreiben zu verfassen. Natürlich gehören die Auskunft der aktuellen Tätigkeit, die Referenz zur ausgeschriebenen Stelle und der Umriss der eigenen Erfahrungen und Fähigkeiten zum Anschreiben dazu. Jedoch sollte man sich unbedingt davor hüten die erste Seite mit redundanten Zusatzinformationen zum Lebenslauf vollzustopfen – kleinere Details wird Ihr Gegenüber im Bewerbungsgespräch herausfinden wollen. Es ist also z.B. nicht nötig zu erwähnen, auf welchen Spiele-Konsolen Sie welche Spiele gespielt haben, wenn unter “Interessen” im Lebenslauf “Gaming” steht und man bei einem Arbeitgeber in der Gaming-Branche ohnehin davon ausgehen kann, dass das Thema Computerspielerfahrung im Bewerbungsgespräch zur Ansprache kommt.
Worauf kommt es also beim Anschreiben an? Es ist der Bezug. Egal, wo sie sich bewerben – stellen Sie einen Bezug zu der Firma und zu der Branche her. Geben Sie Ihrem zukünftigen Arbeitgeber das Gefühl, dass Sie sich nur auf diese Stelle beworben haben und dass Sie aufgrund ihrer Skills und Historie exakt in das Unternehmen passen. Egal wie viele Bewerbungen Sie schreiben – jede einzelne muss ein Unikat sein. Mit aus dem Internet zusammen gesuchten Floskeln und Standard-Phrasen, die grundsätzlich zu jedem Bewerber und zu jeder Firma passen würden, gewinnen Sie keinen Blumentopf. Am schlimmsten ist es jedoch, ein- und dasselbe Anschreiben für die einzelnen Unternehmen zu verwenden und lediglich die Anrede zu vertauschen. Wer so wenig Zeit und Mühe in die Individualisierung seiner Bewerbungen investiert, kann sich unter Umständen bei hunderten Firmen bewerben und zu Recht keine einzige Einladung zu einem Bewerbungsgespräch bekommen. Es ist also viel besser sich lediglich bei zwei oder drei Arbeitgebern zu bewerben, bei denen man unbedingt arbeiten will und es diese auch spüren lässt, als wenn man jede Firma, die nur halbwegs ins Profil passt, ein liebloses Standardschreiben in den Postkorb knallt.
Fazit: Der Hauptteil der Arbeit liegt wieder in der Recherche. Suchen Sie Ihren “Traumjob” und finden Sie die Stellen, die wie maßgeschneidert auf Ihr Profil passen. Dann stellen Sie einen überzeugenden emotionalen Bezug zur Tätigkeit, zur Firma, zur Marke oder zur Branche her und können somit mit Fug und Recht behaupten, dass Sie Ihre Bewerbung mit Herzblut geschrieben haben.
Sie interessieren sich für einen Job bei der Rumble Media GmbH? Bewerben Sie sich und stellen Sie sicher, dass Sie uns überzeugen, warum gerade Sie der richtige Mann oder die richtige Frau für die Gaming-Branche sind, warum Sie gut in unser kleines Team passen und was Sie motiviert an unseren Produkten wie Fettspielen.de zu arbeiten. Wir sind gespannt auf Ihre Bewerbung!

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